Heute morgen ging’s mir nicht so besonders. Vielleicht liegt’s am Wetter. Dauernd Wolken und Regen und das im Sommer, es ist nicht komisch.
Von irgendwoher kam der Gedanke, laß es doch einfach, und gib irgendwas. Ich bin gerade alleine mit meinem PC und dem Internetanschluß. Und ich habe ein Online-Konto, von dem aus ich überweisen kann.
Ich gehöre zu den Leuten, die gerne mal denken “Ach, wer weiß, was die mit meinem Geld machen”, und ich möchte lieber warten, bis ich reich bin und/oder selbst helfende Projekte aufziehen kann, bevor ich etwas spende, aber das ist ja Nonsense.
Auf Anhieb fällt mir auch gleich eine Organisation ein, zu der ich Vertrauen habe, vor allem dank des Gesichts des Gründers. Man kennt ihn aus seiner Zeit als österreichischer Kaiser
Und siehe da, die Organisation hat eine Webseite, auf der mehrere Möglichkeiten zu spenden aufgeführt sind.
Es dauert eine Minute, und ich habe ein paar Euro hinübergeschoben, ein Betrag, den ich über den Monat hinweg nicht einmal bemerke.
Ob ich mich besser fühle? Weiß nicht. Aber die Welt ist gerade ein klein bißchen besser geworden. Mir fiel ein, daß ich noch ein halbes Pfund Kirschen im Kühlschrank habe, deswegen tippe ich jetzt gerade mit einer Hand. Weil ich die andere zum Kirschen essen brauche. See you later.